+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
In jener Zeit
5 als Jesus nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn:
6 Herr, mein Diener liegt gelähmt zu Hause und hat große Schmerzen.
7 Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.
8 Da antwortete der Hauptmann: Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund.
9 Auch ich muss Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.
10 Jesus war erstaunt, als er das hörte, und sagte zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden.
11 Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen;
12 die aber, für die das Reich bestimmt war, werden hinausgeworfen in die äußerste Finsternis; dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen.
13 Und zum Hauptmann sagte Jesus: Geh! Es soll geschehen, wie du geglaubt hast. Und in derselben Stunde wurde der Diener gesund.
14 Jesus ging in das Haus des Petrus und sah, dass dessen Schwiegermutter im Bett lag und Fieber hatte.
15 Da berührte er ihre Hand, und das Fieber wich von ihr. Und sie stand auf und sorgte für ihn.
16 Am Abend brachte man viele Besessene zu ihm. Er trieb mit seinem Wort die Geister aus und heilte alle Kranken.
17 Dadurch sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Er hat unsere Leiden auf sich genommen und unsere Krankheiten getragen.
Mit tiefgründigem Witz schildert der Film das Schicksal des nigerianischen Asylwerbers Diallo, der bei der gut gestellten Münchner Familie Hartmann Aufnahme findet. Er verschweigt nicht die Schwierigkeiten und Spannungen bei der Integration von Menschen aus fremden Kulturkreisen und Religionen in Europa. Aber er geht die Sache von der menschlichen Seite an und zeigt, dass fremde Menschen nicht nur eine Last, sondern vielfach eine Bereicherung darstellen. Er schildert das Erleben, die Missverständnisse und Zweifel ebenso wie die Zuneigung und den guten Willen aller Beteiligten. Situationen, die vielleiht der eine oder andere Asylwerber oder Helfer unter den Besuchern in ähnlicher Weise erlebt hat.
Mit Fingerfood, zubereitet von Asylwerbern aus Taufkirchen, und Getränken vom KBW Taufkirchen klang der Abend aus.











